Du willst dich gesünder ernähren, um mehr Energie zu haben, eine Gewichtsabnahme zu erzielen oder um ganz einfach freudiger durchs Leben zu gehen? 

 

Gesunde Ernährung ist ein top aktuelles Thema und es existieren bereits zahlreiche Bücher, Videos oder Artikel zu diesem Thema und dennoch wird es oftmals nicht umgesetzt und weiterhin auf ungesundes Fast Food, viel Alkohol und gesundheitsbedenkliche Zusatzstoffe gesetzt. 

 

Dabei ist es gar kein Hexenwerk, sich gesünder zu ernähren als es aktuell bei dir der Fall ist. 

 

Am Ende spielen gute Planung, ein wenig Disziplin und Offenheit für Neues eine wichtige Rolle, um nachhaltig eine gesündere Ernährungsweise in dein Leben zu integrieren. 

 

Darum ist eine gute Planung so wichtig 

 

Wenn du dich gesünder ernähren willst als es aktuell bei dir der Fall ist, muss sich logischerweise etwas in deinen Abläufen bzw. Gewohnheiten ändern. 

Eine super Methode, um sich nachhaltig gesünder zu ernähren, ist eine gute Planung. Mit guter Planung meine ich die Planung der Gerichte, die du für eine gewisse Anzahl an Tagen essen möchtest. 

 

Wie ist aktuell dein Einkaufsrhythmus? Gehst du einmal pro Woche, zweimal oder öfter? Hast du feste Tage oder ist Einkaufen bei dir eine Sache, die spontan in deinen Tagesablauf integriert wird? 

 

Du musst verstehen, dass du eigentlich schon ganz genau weißt, wie du dich gesünder ernähren kannst. Die Frage ist nur, wieso du es noch nicht machst. 

 

Und die Antwort auf diese Frage findet sich unter anderem in deinem Einkaufsverhalten wieder. 

 

Ich empfehle dir, maximal drei feste Tage in deine Woche zu integrieren, an denen du einkaufen gehst. Ich selber gehe nur einmal die Woche einkaufen und nehme dann alles für die kommende Woche mit. 

 

Jetzt planst du alle Gerichte, die zwischen zwei Einkaufstagen anfallen, gründlich durch und erstellst eine eindeutige Einkaufsliste mit Dingen, die du für deine Gerichte und die Tage benötigst. Und nur diese Dinge, die auf der Liste stehen, kaufst du ein. 

 

Du wirst dabei merken, dass du allein dadurch schon eine kleine Verbesserung in deiner Ernährungsweise hast, selbst wenn du an deinen Gerichten nichts änderst. Einfach aus dem Grund, dass du weniger Lustkäufe durchführst (was sehr oft Dinge wie Schokolade, Eis, Chips, Softgetränke, etc. sind), wirst du zuhause seltener in die Verlegenheit geraten, diese Dinge zu essen. 

 

Was du nicht zuhause hast, kannst du auch nicht essen. Und was dir zuhause nicht ständig in dein Blickfeld gerät, wirst du auch nicht essen wollen. 

 

Es ist ganz einfach: Wenn du abends Fernseh guckst und auf deinem Sofa immer eine Tüte Chips liegt, dann kannst du einen oder auch zwei Abende der Chipslust widerstehen. Spätestens aber an Tag drei wirst du so viel Lust auf Chips verspüren, dass du die Tüte öffnest und sie leerst. 

Hast du hingegen keine Chips auf dem Sofa, dann bist du diesem Reiz gar nicht dauerhaft ausgesetzt und du wirst auch kein Verlangen danach verspüren. 

 

Eine gute Planung ist die Basis für eine gesunde Ernährung. 

 

Wie Disziplin die bei der gesunden Ernährung hilft 

 

Jetzt geht es um Disziplin. Angefangen mit der Disziplin, beim Einkaufen wirklich nur das zu kaufen, was auf deiner Liste steht. 

 

Du wirst merken, dass sich Einkäufe drastisch schneller erledigen lassen und du in der Regel sogar Geld sparst. Zusätzlich wirst du weniger Lebensmittel zu Hause haben und gleichzeitig seltener verdorbene Lebensmittel entsorgen müssen. 

 

Sofern du noch nie deine Einkäufe geplant hast, wird es anfangs gar nicht so leicht sein, an alles zu denken und Impulskäufe gänzlich zu vermeiden. 

 

Das ist völlig ok. Jeden Impulskauf, den du weniger machst, ist ein Erfolg. Und gesünder ernähren bedeutet auch nicht eine 360 Grad Wende hinzulegen. 

 

Kleine und dafür stetige Veränderungen werden dich langfristig deinem Ziel näher bringen und nachhaltig Bestand haben. 

 

Bist du offen für Neues? 

 

Dieser Punkt ist abschließend besonders wichtig, denn eine Veränderung in der Ernährungsweise bedeutet auch eine Veränderung des Status quo. Und hier ist der Knackpunkt:

Nicht jeder möchte sich verändern. Wer sich nicht verändern möchte, wird es extrem schwer haben, neue Gewohnheiten in sein Leben zu integrieren. 

 

Du brauchst daher eine gewisse Offenheit für neue Dinge, um eine gewünschte Veränderung auch tatsächlich anzunehmen und dementsprechend zu handeln. 

 

Sei offen für die positiven Resultate, die durch die Veränderung entstehen. Sei aber unbedingt auch offen für schwierige Situationen, in denen du dir wünscht, einfach alles wieder auf Anfang zurückzusetzen und so weiterzuleben wie du es schon immer gemacht hast. 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass gesunde Ernährung nicht damit beginnt, mehr Gemüse und weniger verarbeitete Lebensmittel zu essen sondern damit, die Veränderung wirklich tief in dir drin zu wollen und bereit zu sein, seine alten Gewohnheit beiseite zu legen. 

 

Hier noch ein kurzer Tipp, wenn du mit einem oder mehreren Menschen zusammen in einem Haushalt lebst und die einzige Person bist, die sich gerne gesünder ernähren möchte:

 

Sprich offen mit deiner Familie oder Wohngemeinschaft darüber, wieso es dir wichtig ist und wie du die gesunde Ernährung gern in dein Leben integrieren willst. Sprich über die Vorteile, die auch all die anderen haben, wenn sie das Projekt unterstützen und vor allem nehme ihnen die Angst, das ihr Leben an Qualität verlieren wird. Ganz im Gegenteil, sie werden an Lebensqualität gewinnen. 

 

Ohne deine Familie oder Mitbewohner als Unterstützung wird es immer ein Kampf sein, die gesündere Ernährungsweise durchzuhalten. Die Wahrscheinlichkeit für eine nachhaltige Veränderung steigt enorm, wenn ihr alle an einem Strang zieht und du nicht nur deine eigenen alten Gewohnheiten verändern musst sondern auch noch Steine von deiner Familie in den Weg gelegt bekommst. 

 

Wie oft gehst du in der Woche einkaufen und schreibst du dir einen Einkaufszettel?